Das neue Depotmodell verständlich erklärt
Ab 2027 löst das geförderte Altersvorsorgedepot die klassische Riester-Rente in weiten Teilen ab. Statt teurer Versicherungsprodukte mit garantierter Beitragserhaltung sparst du künftig flexibel in ETFs, Fonds oder andere Wertpapiere – und profitierst trotzdem von staatlicher Förderung.
Das Prinzip ist praxisnah: Du zahlst regelmäßig in dein Depot ein und erhältst pro eingezahltem Euro eine Zulage vom Staat. Anders als bisher entfällt die 100-Prozent-Beitragsgarantie, wodurch dein Geld renditestärker am Kapitalmarkt arbeiten kann. Das bedeutet mehr Chancen, aber auch, dass du das Marktrisiko selbst trägst.
Wichtig für die Planung: Die Förderung ist an bestimmte Bedingungen geknüpft. Das Kapital bleibt grundsätzlich bis zum Renteneintritt gebunden, und Auszahlungen erfolgen als lebenslange Rente oder über einen Auszahlplan. Wer flexibel bleiben will, sollte die Kostenstruktur der Anbieter genau vergleichen, denn niedrige Depotgebühren entscheiden über Jahrzehnte hinweg spürbar über die Endsumme.
Für den Einstieg lohnt es sich, früh zu starten und breit gestreute, kostengünstige ETFs zu wählen. So nutzt du den Zinseszinseffekt optimal. Wenn du wissen möchtest, wie das Altersvorsorge Depotmodell ab 2027 konkret zu deiner Situation passt, findest du dort eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Anbietervergleich.
Fazit: Das Altersvorsorgedepot bringt mehr Eigenverantwortung – belohnt diese aber mit echten Renditechancen für deine Rente.








